Konzepte - Konstruktion - Optimierung

Bereits im frühen Stadium der Konzeptphase wird über die spätere Funktion und die Entwicklungskosten eines Produktes entschieden. Fehler, die in diesem Stadium gemacht werden, lassen sich in der Regel zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr oder nur noch mit hohem technischen und finanziellen Aufwand korrigieren.

Mit Hilfe von CAE Simulationsmodellen können konzeptionelle Fehler oder Schwachstellen einer Konstruktion frühzeitig erkannt und vermieden werden.

Die SI löst alle Konstruktionsaufgaben unter Verwendung hochwertiger CAD-Systeme wie Catia V 5 und Pro/Engineer Wildfire, deren Geometriemodelle auch für Simulationen weiter verwendet werden können. Als Ergebnis der Konstruktion stehen 3D CAD-Modelle, Fertigungs- und Einbauzeichnungen, sowie Material- und Stücklisten zur Verfügung.

Die konventionelle Bauteilentwicklung orientiert sich an Erfahrungswerten und kann im allgemeinen nur für eine einzelne Lastsituation zufriedenstellend durchgeführt werden. Man ist im Versuch auf das "trial-and-error" Verfahren angewiesen, was mit großem Zeitaufwand, hohen Kosten und Unwägbarkeiten im Hinblick auf das Erreichbare verbunden ist. Müssen jedoch mehrere, nicht selten konträre Lastfälle erfüllt werden, kann mit den Möglichkeiten der konventionellen Bauteilentwicklung oft keine befriedigende Lösung mehr gefunden werden.

Die SI geht hier neue Wege und setzt während des gesamten Konstruktionsprozesses Simulationsprogramme ein, um kritische Bereiche eines Produktes frühzeitig zu analysieren und zu optimieren. Somit wird die Notwendigkeit von Redesigns auf ein Minimum beschränkt. Mit Hilfe von Simulationsprogrammen können Erkenntnisse über vorhandene Spannungen, Dehnungen, Deformationen, Temperaturverteilungen, Eigenschwingungen, Schallabstrahlungen und Strömungsfelder eines Produktes gewonnen werden, lange bevor es als Prototyp existiert. Die Optimierung garantiert nicht nur die Funktionstüchtigkeit eines Produktes, sondern ermöglicht auch ein geringes Gewicht bei hoher Lebensdauer.